Filmscreening „Roya“

Roya, eine iranische Lehrerin, die wegen ihrer politischen Überzeugungen im Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert ist, steht vor einer Entscheidung:
ein erzwungenes, im Fernsehen übertragenes Geständnis ablegen oder weiterhin in ihrer drei Quadratmeter großen Zelle verharren.

Während Vergangenheit und Gegenwart zunehmend ineinander übergehen, bewegt sie sich zwischen Erinnerungen, inneren Bildern und ihrer gegenwärtigen Realität.
Der Film zeigt, wie Isolation Wahrnehmung und Identität verändert – und wie unter diesen Bedingungen eine fragile Form von Widerstand möglich bleibt.
ROYA feierte seine Weltpremiere auf der diesjährigen Berlinale in der Sektion Panorama.

Amnesty International sagt: „Der Film ist total beeindruckend.
Wir haben ihn mit unserer Berlinale-Jury mit einer lobenden Erwähnung ausgezeichnet. Wirklich ein, auch über das Thema Iran hinaus, sehr tiefer, eindrücklicher Film.

Es gibt einen Informationsstand von Amnesty und die Möglichkeit, Petitionen zu unterzeichnen.